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Lerne Deinem Hund Rolle beibringen in einfachen Schritten

„Rolle“ ist ein niedlicher und lustiger Trick, den du deinem Hund beibringen kannst. Bevor du anfängst, sollte dein Hund bereits in der Lage sein, sich auf Kommando hinzusetzen und hinzulegen. Es ist etwas schwieriger, deinem Hund das Umdrehen beizubringen als einige andere Kommandos, weil dieser Trick aus mehreren Teilen besteht. Aber mit ein bisschen Geduld wird sich dein Hund im Handumdrehen umdrehen können.

 

Wie du deinem Hund beibringst, eine Rolle zu machen

Bevor du beginnst, solltest du ein paar Leckerlis und deinen Clicker bereithalten, wenn du deinen Hund mit dem Clicker trainierst. Übe den Trick an einem weichen, bequemen Ort, an dem dein Hund entspannt ist und zu dem du zurückkehren kannst, um weiter zu trainieren.

  1. Beginne damit, deinem Hund das Umdrehen beizubringen, indem du ihm das Kommando „Platz“ gibst. Sobald er sich hinlegt, ist der nächste Schritt, ihn dazu zu bringen, sich zu drehen.
  2. Halte ihm ein Leckerli an die Nase und ziehe es von der Nasenspitze in Richtung Schulter. Dein Hund sollte seinen Kopf drehen, um dem Leckerli zu folgen.
  3. Wenn er das tut, kannst du das Leckerli weiter um die Schulter des Hundes ziehen, damit er sich auf die Seite legen muss, um ihm zu folgen.
  4. Halte das Leckerli weiterhin nahe an die Nase deines Hundes und ziehe es ganz herum, so dass er sich ganz umdrehen muss, um ihm zu folgen. Wenn er die ganze Rolle geschafft hat, lobst du ihn oder klickst mit deinem Clicker und gibst ihm ein Leckerli.
 

Zerlege es in kleinere Teile

Es wäre zwar toll, wenn dein Hund sich auf einmal umdrehen würde, aber die meisten Hunde drehen sich nicht gleich beim ersten Versuch ganz um, um dem Leckerli zu folgen. Es kann sein, dass dein Hund hochspringt, wackelt oder seinen Kopf auf die andere Seite dreht, um an das Leckerli zu kommen. Wenn das bei deinem Hund der Fall ist, kannst du das Training in kleinere Teile aufteilen.

 
  1. Wenn dein Hund liegt, hältst du ihm ein Leckerli vor die Nase und bewegst es zur Schulter des Hundes. Sobald der Hund seinen Kopf dreht, klickst oder lobst du ihn und gibst ihm ein Leckerli. Übe dies mehrmals, bis dein Hund den Kopf regelmäßig dreht.
  2. Als Nächstes hörst du auf, deinem Hund für jede Kopfdrehung ein Leckerli zu geben. Gib deinem Hund nur Leckerlis für die Kopfdrehungen, die ihn am ehesten dazu bringen, auf der Seite zu liegen.
  3. Schließlich gibst du deinem Hund nur dann ein Lob und ein Leckerli, wenn er ganz auf der Seite liegt. Auf diese Weise kannst du langsam die Verhaltensweisen auswählen, die dem Umdrehen am nächsten kommen, wobei jedes neue Verhalten den Hund näher an das vollständige Umdrehen bringt.
  4. Wenn du es geschafft hast, deinen Hund auf den Rücken zu legen, ist es ganz einfach, ihn auf die andere Seite zu locken und in eine sitzende oder stehende Position zu bringen, indem du ihm das Leckerli vor die Nase hältst.

Füge das Kommando „Rolle“ hinzu

Unabhängig davon, ob du diesen Trick stückweise beibringst oder nicht, ist es oft am einfachsten, das Kommando hinzuzufügen, sobald dein Hund sich konsequent umdreht. Sobald er dem Leckerli folgt und sich jedes Mal umdreht, ist es an der Zeit, das Kommando hinzuzufügen. Halte das Leckerli vor deinen Hund, sag das Kommando „Rolle“ und locke ihn mit dem Leckerli. Übe dies über mehrere Trainingseinheiten hinweg.

Hör auf, das Leckerli zu benutzen

Der letzte Schritt, um deinem Hund beizubringen, sich umzurollen, besteht darin, ihn nicht mehr mit Leckerlis zu locken. Wenn dein Hund sich nach mehrmaligem Hören des Kommandos umgedreht hat, gibst du das Kommando und wartest ein paar Sekunden.

Manche Hunde kapieren das schnell und rollen sich sofort um. Sobald sich der Hund vollständig umgedreht hat, klickst du oder lobst und gibst ein Leckerli.
 

Wenn dein Hund nicht sofort auf das Kommando reagiert, kannst du das Leckerli langsamer verteilen. Beginne damit, dass du deinem Hund das Kommando „Dreh dich um“ gibst und ihn mit dem Leckerli ein Stück weit nach vorne lockst. Nimm das Leckerli weg, sobald der Hund in Bewegung ist. Verringere bei jedem Training langsam die Entfernung, mit der du ihn anlockst. Die meisten Hunde verstehen das schnell und werden sich bald auf dein Kommando hin in eine Rolle fallen lassen.

 

Probleme und Proofing-Verhalten

Wenn dein Hund viele Fehler macht, z. B. hochspringt oder seinen Kopf in die entgegengesetzte Richtung dreht, gehst du vielleicht zu schnell vor. Gehe ein oder zwei Schritte zurück zu dem Punkt, an dem dein Hund gut funktioniert hat, und beginne langsam damit, dich wieder zu einem vollständigen Überschlag hochzuarbeiten.

 

Manche Hunde wehren sich dagegen, auf dem Rücken zu liegen und ihren Bauch zu zeigen. In diesem Fall solltest du deinem Hund klarmachen, dass das Training nur Spaß und Spiel ist. Wenn er sich gerne den Bauch kraulen lässt, kraule ihn am Bauch, klicke oder lobe ihn und gib ihm jedes Mal ein Leckerli, wenn er dir seinen Bauch zeigt.

 

Achte darauf, dass deine Stimme leicht und positiv ist. Atme tief durch und entspanne dich. Das kann eine Weile dauern, aber es gibt keinen Grund, sich zu stressen.

 

Es ist auch wichtig, die Trainingseinheiten kurz und fröhlich zu halten. Zu lange Trainingseinheiten können sowohl für dich als auch für deinen Hund frustrierend werden. Halte das Training auf etwa 10 Minuten und versuche, jede Sitzung mit einer positiven Note zu beenden.

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