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Hund will nicht Gassi gehen – Das sagt Martin Rütter

Hunde sind dafür bekannt, dass sie treue Begleiter sind. Sie werden oft als Familienmitglieder angesehen, und viele Besitzer gehen gerne mit ihren Hunden spazieren. Doch was passiert, wenn Ihr Hund nicht Gassi gehen will?

Das kann sowohl für den Besitzer als auch für den Hund eine frustrierende Erfahrung sein. In diesem Blogbeitrag gehen wir auf einige der Ursachen für dieses Verhalten ein und zeigen mögliche Lösungen auf. Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren!

Ursachen, warum der Hund nicht Gassi gehen will:

1. Hund will nicht Gassi gehen nach schlechter Erfahrung

Martin Rütter, ein weltbekannter Hundetrainer, glaubt, dass einer der häufigsten Gründe, warum Hunde nicht spazieren gehen wollen, darin liegt, dass sie eine schlechte Erfahrung gemacht haben. Das kann alles sein, von einem anderen Hund angebellt zu werden oder zu stark an der Leine gezogen zu werden.

Hund hat Angst Gassi zu gehen

Infolgedessen assoziieren diese Hunde das Spazierengehen mit etwas Negativem und wollen es nicht tun. Ein weiterer häufiger Grund, warum Hunde nicht laufen wollen, ist, dass sie nicht richtig trainiert sind. Hunde, die noch nie an der Leine gelaufen sind, verstehen vielleicht nicht, was von ihnen erwartet wird, und sind ängstlich oder widerspenstig. Und schließlich gehen manche Hunde einfach nicht gerne spazieren, weil sie faul sind! Was auch immer der Grund ist, es ist wichtig, herauszufinden, warum dein Hund nicht spazieren gehen will, damit du das Problem angehen kannst.

2. Schmerzen und Krankheiten

Ein ausgepowerter Hund ist ein glücklicher Hund.“ Das ist vielleicht etwas übertrieben, aber Martin Rütter unterstreicht damit einen wichtigen Punkt: Für die meisten Hunde ist das Gassigehen ein wichtiger Teil des Lebens. Was passiert also, wenn ein Hund plötzlich das Interesse an Spaziergängen verliert?

Es gibt eine Reihe von möglichen Erklärungen. Eine Möglichkeit ist, dass der Hund Schmerzen hat oder an einer Krankheit leidet. Hunden, die sich in einem schlechten Gesundheitszustand befinden, fehlt oft die Energie und die Motivation zum Spazierengehen. Eine andere Möglichkeit ist, dass der Hund von der gleichen alten Spazierroute gelangweilt ist. Hunde sind Gewohnheitstiere und können schnell unruhig werden, wenn sie nicht genug Abwechslung in ihrem Leben bekommen.

Wenn dein Hund plötzlich kein Interesse mehr an Spaziergängen hat, ist es wichtig, einen Tierarzt oder einen erfahrenen Trainer zu konsultieren, um die Ursache herauszufinden. Erst dann kannst du Maßnahmen ergreifen, damit dein Hund die Spaziergänge wieder genießen kann.

3. Hund will nicht Gassi gehen bei schlechtem Wetter (Regen, Schnee und Kälte)

Ein weiterer häufiger Grund, warum Hunde nicht spazieren gehen wollen, ist, dass sie nicht gerne bei schlechtem Wetter laufen. Das gilt besonders für kleine Hunde, die empfindlich auf Kälte reagieren.

Wenn dein Hund bei Regen oder Schnee nicht spazieren gehen will, zieh ihm einen Mantel oder Pullover an, um ihn warm zu halten. Du kannst auch versuchen, zu wärmeren Tageszeiten spazieren zu gehen.

4. Der Hund will nicht spazieren gehen, weil es zu heiß ist

Hunde können genau wie Menschen überhitzen. Deshalb ist es wichtig, dass du bei heißem Wetter vorsichtig mit ihnen spazieren gehst. Vermeide Spaziergänge während der heißesten Stunden des Tages und halte dich an schattige oder kühlere Orte.

Außerdem solltest du deinem Hund viel Wasser zu trinken geben. Wenn dein Hund übermäßig hechelt oder müde wirkt, solltest du eine Pause einlegen und ihm einen kühlen Platz zum Ausruhen suchen.

5. Der Hund will nicht laufen, weil er zu müde ist

Ein weiterer häufiger Grund, warum Hunde nicht spazieren gehen wollen, ist, dass sie einfach zu müde sind. Das gilt vor allem für Welpen und ältere Hunde, die vielleicht nicht mehr die Energie haben, um lange Strecken zu laufen.

Wenn dein Hund kein Interesse daran zu haben scheint, spazieren zu gehen, versuche, zuerst mit ihm zu spielen, um ihn zu begeistern. Du kannst auch versuchen, kürzere Strecken oder in einem langsameren Tempo zu gehen.

Hund möchte nicht Gassi zu gehen

6. Der Hund hat Angst vor etwas

„Ich gehe da nicht raus! Da könnten Monster sein!“ Wenn du schon einmal einen Hund gesehen hast, der sich unter einem Bett oder einem Tisch verkrochen hat, weißt du, dass manche Hunde Angst vor Dingen haben, die in der Nacht oder sogar am Tag herumschwirren.

Hunde können sich vor allem fürchten, von lauten Geräuschen bis zu unbekannten Menschen oder Tieren. Wenn dein Hund vor etwas Angst hat, will er vielleicht nicht von deiner Seite weichen, geschweige denn spazieren gehen. Der beste Weg, mit diesem Problem umzugehen, ist, deinen Hund langsam und geduldig an das heranzuführen, wovor er Angst hat.

Wenn er zum Beispiel Angst vor lauten Geräuschen hat, fang damit an, dass du eine Aufnahme von Donner in geringer Lautstärke abspielst. Erhöhe die Lautstärke im Laufe der Zeit, bis dein Hund keine Angst mehr hat. Wenn dein Hund Angst vor anderen Tieren hat, versuche, mit ihm in Gebieten spazieren zu gehen, in denen es nicht viele andere Tiere gibt. Mit Geduld und Zeit kannst du deinem Hund helfen, seine Ängste zu überwinden.

7. Der Hund will nicht gehen, weil er seine Leine nicht mag

Bei manchen Hunden reicht der bloße Anblick einer Leine aus, damit sie den Schwanz einziehen und weglaufen. Wenn dein Hund die Leine nicht mag, solltest du ihn langsam daran gewöhnen.

Lege ihm die Leine an, wenn du zu Hause bist, und lass ihn sie überall tragen er geht, auch wenn du nicht spazieren gehst. Nach einer Weile wird er sich an die Leine gewöhnen und sie vielleicht sogar genießen.

8. Hund mag Halsband nicht

Wenn dein Hund sich mit seinem Halsband nicht wohlfühlt, versuche, es so anzupassen, dass es besser passt. Du kannst auch versuchen, eine andere Art von Halsband zu verwenden, z. B. ein Martingalhalsband oder ein Hundegeschirr. Mit etwas Zeit und Geduld wird sich dein Hund an sein Halsband gewöhnen und sich auf Spaziergängen wohler fühlen.

9. Der Hund will nicht laufen, weil er zu viel gelaufen ist

Genau wie Menschen können auch Hunde müde werden, wenn sie zu viel laufen. Wenn dein Hund kein Interesse an Spaziergängen zu haben scheint, versuche, ihn auf kürzere Spaziergänge mitzunehmen oder ihm mehr Tage zwischen den Spaziergängen zu geben.

10. Der Hund will nicht spazieren gehen, weil ihm langweilig ist

Wenn dein Hund sich langweilt, hat er vielleicht keine Lust auf irgendetwas, auch nicht auf einen Spaziergang. Damit dein Hund sich nicht langweilt, solltest du versuchen, seine Routine zu variieren.

Nimm ihn an verschiedene Orte mit, z. B. in den Park oder an den Strand. Du kannst auch verschiedene Arten von Spaziergängen ausprobieren, z. B. joggen oder wandern. Wenn du mehr als einen Hund hast, lass sie gemeinsam spazieren gehen, damit sie sich kennenlernen und Spaß haben.

Mein Hund möchte nicht Gassi zu gehen

11. Der Hund will nicht spazieren gehen, weil er alt ist

Wenn Hunde älter werden, werden sie oft langsamer und haben nicht mehr die gleiche Energie wie früher. Deshalb ist es wichtig, das Alter deines Hundes bei der Planung von Spaziergängen zu berücksichtigen.

Ältere Hunde können vielleicht nicht mehr so weit oder so schnell laufen wie früher, deshalb ist es wichtig, es langsam anzugehen. Versuche, anfangs kürzere Strecken zu gehen und die Länge deiner Spaziergänge allmählich zu erhöhen. Du solltest auch erwägen, bei kühlerem Wetter spazieren zu gehen, da ältere Hunde empfindlicher auf Hitze reagieren.

12. Der Hund hat keine Lust auf einen Spaziergang, weil er schlechte Erfahrungen gemacht hat

Wenn dein Hund beim Spazierengehen eine schlechte Erfahrung gemacht hat, z. B. von einem anderen Hund angegriffen wurde oder sich verlaufen hat, zögert er vielleicht, wieder spazieren zu gehen. Der beste Weg, dieses Problem zu lösen, ist, deinen Hund langsam und vorsichtig wieder an das Spazierengehen heranzuführen.

Beginne mit Spaziergängen in Gegenden, die ihm vertraut sind, z. B. in deiner Nachbarschaft. Führe ihn dann nach und nach an neue Orte heran. Mit etwas Zeit und Geduld wird dein Hund seine Angst überwinden und wieder gerne spazieren gehen.

Hund will nicht Gassi gehen – Das kannst du dagegen tun

1. Achte darauf, dass dein Hund genug Bewegung bekommt. Bewegungsmangel kann dazu führen, dass Hunde faul werden und keine Lust auf Spaziergänge haben. Achte darauf, dass dein Hund mindestens 30 Minuten Bewegung pro Tag bekommt.

2. Sei geduldig. Manche Hunde brauchen länger als andere, um sich wieder an das Laufen zu gewöhnen. Nimm dir Zeit und zwinge deinen Hund nicht zu einem Spaziergang, wenn er nicht will.

3. Beginne mit kürzeren Spaziergängen. Wenn dein Hund nicht in Form ist oder es nicht gewohnt ist, spazieren zu gehen, fang mit kürzeren Spaziergängen an und steigere die Distanz langsam. So verhinderst du, dass dein Hund müde oder gestresst wird.

4. Halte die Spaziergänge gleichmäßig. Hunde mögen Routine, also versuche, jeden Tag zur gleichen Zeit mit deinem Hund spazieren zu gehen. So gewöhnt er sich an den Gedanken, spazieren zu gehen, und es ist weniger stressig für ihn.

5. Probiere eine andere Art von Spaziergang aus. Wenn dein Hund von den herkömmlichen Spaziergängen gelangweilt ist, versuche, ihn auf eine andere Art von Spaziergang mitzunehmen, z. B. zum Wandern oder Joggen.

6. Belohne gutes Verhalten. Wenn dein Hund etwas Gutes tut, z. B. wenn er dir beim Spaziergang folgt, belohne ihn mit Leckerlis oder Lob. So wird er in seinem guten Verhalten bestärkt und der Spaziergang macht ihm mehr Spaß.

7. Führe deinen Hund an andere Hunde heran. Wenn dein Hund zögert, spazieren zu gehen, weil er andere Hunde nicht mag, versuche, ihn an einen Ort mitzunehmen, an dem er mit anderen Hunden in Kontakt kommen kann. Das wird ihm helfen, seine Angst zu überwinden und wieder Spaß am Laufen zu haben.

Mit etwas Geduld und Mühe kannst du deinen Hund dazu bringen, wieder gerne spazieren zu gehen. Achte nur darauf, dass du es langsam angehst und ihn nicht zwingst, etwas zu tun, was er nicht tun will.

Fazit: Hund will nicht Gassi gehen

Hunde gehen oft gerne spazieren. Wenn dein Hund jedoch nicht spazieren gehen will, gibt es ein paar Dinge, die du tun kannst, um ihm zu helfen, seine Angst zu überwinden. Sei geduldig und nimm dir Zeit, deinen Hund wieder an das Spazierengehen zu gewöhnen.

Beginne mit kürzeren Spaziergängen in vertrauten Gegenden und steigere allmählich die Distanz. Du kannst auch verschiedene Arten von Spaziergängen ausprobieren, wie z.B. Wandern oder Joggen. Wenn dein Hund etwas Gutes tut, z. B. wenn er dir beim Spaziergang folgt, belohne ihn mit Leckerlis oder Lob.

So wird er in seinem guten Verhalten bestärkt und der Spaziergang macht mehr Spaß. Wenn dein Hund Angst vor anderen Hunden hat, solltest du versuchen, ihn an einen Ort zu bringen, an dem er mit anderen Hunden interagieren kann. Mit Zeit und Geduld kannst du deinen Hund wieder dazu bringen, gerne spazieren zu gehen.

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